unterhaltungs- chor kölliken

unterhaltungs-chor kölliken

Das Image von Frauen- und Männerchören ist bekannt: Da treffen sich Sängerinnen und Sänger meist gesetzterer Jahrgänge einmal wöchentlich, um traditionelles Liedgut zu singen. Landauf, landab verzeichnen die Chöre kräftigen Mitgliederschwund und müssen, weil mehrstimmiges Singen unmöglich geworden ist, den Verein auflösen.

Seit Fritz Werren beide Chöre 1992 bzw. 1993 als Dirigent übernommen hat, wird stetig an einem neuen Erscheinungsbild gearbeitet. Er hat bereits damals begonnen, die Chorbearbeitungen selber zu schreiben. Inzwischen befinden sich auf der Repertoire-Liste nur noch vom Dirigenten selbst arrangierte Lieder, welche den Sparten Musical, Gospel, Pop, Evergreens und Schlager zugeordnet werden können.  

Trotz diesen Innovationen ging der eingangs erwähnte Trend auch an den Kölliker Chören nicht spurlos vorüber, da das Erneuern des Liedgutes noch kein Garant für eine Mitgliederzunahme ist. Viele, vor allem Jugendliche, scheuen sich, in einem traditionellen Verein mitzumachen. Dank gut harmonierenden Vereinsvorständen und mehreren gemeinsam durchgeführten, erfolgreichen Events wie "Golden Oldies" (Nov. '03), "Uustrinket im Restaurant Sternen, Kölliken" (März '06) sowie der Reprise "Restaurant Sternen Kölliken - Wiedereröffnung 2008" (Nov. '08), während denen sich der Frauenchor und Männerchor temporär zu einem gemischten Chor zusammenschlossen, wurde die Idee einer Fusion immer konkreter. Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 19. Mai 2009 wurde die Fusion zum "Unterhaltungs-Chor Kölliken" ohne Gegenstimme beschlossen.

Ein Jahr später wurde das Musical "Uuswanderig" (Nov. 2010) erstmals unter dem neuen Logo des Unterhaltungs-Chors aufgeführt und bescherte uns eine viermal ausverkaufte Mehrzweckhalle mit begeistertem Publikum. Eine fünfmal völlig ausverkaufte Mehrzweckhalle gab es auch beim Musical "Häxebrätt" im November 2012, das von der Besucherzahl und dem -echo das bisherige Highlight des Unterhaltungs-Chors Kölliken bildete.

Auch beim Muscialprojekt 2014 "Das Biest" erfreuten und überraschten uns die fünf schon vor Konzertbeginn völlig ausverkauften Vorstellungen, welche über 1300 Besucherinnen und Besuchern bedeuteten (beachten Sie dazu auch die Bilder unter "Archiv/Pics"). Das überwältigende Echo auf die Aufführungen reihte sich nahtlos in die Erfolge der bisherigen Projekte ein und motivierte uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

Der Info-Abend am 1. Dezember 2015 bildete den "KickOff" für das Musicalprojekt'16 "Späte Rache". Fritz Werren als musikalischer Leiter sowie Hans Abbühl als Drehbuchautor präsentierten dem Chor und vielen interessierten "AdHoc"- Sängerinnen und -Sängern das neue Musical. Die Schauspieler stellte ihre Charaktere bzw. Rollen vor und Fritz stimmte einige Songs an, die bereits bei der Vorstellung Lust auf mehr weckten. Bis am 4. November 2016 galt es, die 16 Songs sowie die Theatertexte zu üben, auswendig zu lernen und in Form zu bringen. Auch das "jüngste Kind" unseres Chores war wieder ein toller Erfolg. Der Applaus von gegen 1200 Besucherinnen und Besuchern unserer Aufführungen war der schöne Lohn für die zehnmonatige Arbeit und das Engagement jedes einzelnen Chormitgliedes.

Fast schon zur Tradition geworden begannen wir im Januar 2018 mit den Proben für unser neuestes Musical "Weisch no?" Im Unterschied zu den vorhergegangenen Aufführungen schrieb diesmal Beatrice Buchschacher anstelle von Hans Abbühl das Drehbuch und führte gleichzeitig auch Regie. Ihr tolles Erstlingswerk reihte sich nahtlos in die Erfolge der bisherigen Musicals ein und wiederum belohnten uns die Zuschauerinnen und Zuschauer mit fünf ausverkauften Vorstellungen, ihrem Besuch und ihrer Begeisterung. 

Geprobt wird wie bis anhin von den Männern jeweils am Dienstag- und von den Frauen am Donnerstag-Abend. Jeden Monat findet eine gemeinsame Probe statt.

Für unseren Chor galt schon immer und wird auch weiterhin gelten: 

1.

Amateursängerinnen und -sänger, welche nach getaner Tagesarbeit in der Chorprobe Abwechslung suchen, sollen bis zur Beherrschung ihrer Melodie nicht unendlich viele Übungsstunden erdulden müssen.
2.

Die Lieder sollen ein breites Publikum ansprechen, d.h. ein gewisser Bekanntheitsgrad der einzelnen Stücke motiviert Sängerinnen und Sänger.
3.


Die Chorbearbeitungen dürfen keinen Tonumfang aufweisen, welcher von Laienchören sowieso nie erreicht wird und der Schwierigkeitsgrad der Stücke soll so gewählt sein, dass innert nützlicher Frist mehrere Lieder vortragsreif werden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie beim Unterhaltungs-Chor oder temporär bei einem Musicalprojekt dabei sein? Wir würden uns freuen!

Melden Sie sich unverbindlich bei:
Andrea Grob, Präsidentin des Unterhaltungs-Chors Kölliken 
079 665 29 37 oder per E-Mail
info(at)chor-koelliken.ch

© amacker(at)hispeed.ch / aktualisiert 31.01.2019